Zwei Rennen, ein Ziel – Grenzen verschieben
Schon in der finalen Vorbereitung auf das RAAM (Race Across America) war mir klar: Ich bin heuer nicht in der Form wie im Vorjahr. 57 Vorträge und Filmpräsentationen in ganz Österreich und Deutschland, dazu die wunderschöne, aber natürlich fordernde neue Familiensituation mit unserem kleinen Sohn Paul – mein Zeitmanagement hatte definitiv Luft nach oben. Kein Wunder also, dass der Rennstart alles andere als optimal verlief.
Bereits in den ersten Stunden in der Wüste musste ich mich zwei Mal übergeben – kein guter Auftakt für ein Rennen über 4932 Kilometer. Während den ersten 12 Stunden habe ich oft ans Aufgeben gedacht. Was mich weiterfahren ließ, war mein unglaubliches Team, mein kleiner Sohn Paul – und ganz besonders meine Frau Kathi. Für sie, für ihn, für uns alle habe ich weitergekämpft.



