Zum Inhalt springen

Willkommen bei Dowe Sportswear

Warenkorb

Dein Warenkorb ist leer

Weiter einkaufen
Schwarzwald Bike Marathon 2025 – Johannes Keller
Dowe Stories17. Sep 2025

Schwarzwald Bike Marathon 2025 – Johannes Keller

Nachdem der Schwarzwald Bike Marathon im letzten Jahr ausgefallen war, freute ich mich umso mehr auf die diesjährige Ausgabe. Doch statt Sonnenschein wie am Samstag erwartete uns am Sonntag Dauerregen – und der sollte bis ins Ziel anhalten.
Der Startschuss fiel zehn Sekunden zu früh, und da ich noch ein kleines Schaltungsproblem hatte, konnte ich mich nicht richtig warmfahren. Die Strecke führte zunächst einige Kilometer flussabwärts, und so fuhr ich einfach an der Spitze der Gruppe. Machte dabei ein paar Intervalle zum Warm werden, da sonst niemand Führungsarbeit übernehmen wollte.

Im ersten Anstieg wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Ich musste zunächst rund 15 Fahrer ziehen lassen, konnte aber bald wieder einige einholen und fand mich schließlich in der Verfolgergruppe wieder. Durch den Regen waren die Trails und Wiesen komplett aufgeweicht, das Rollen fiel entsprechend schwer. Meine Beine fühlten sich aber gut an.
Nach 34 km und 1.100 hm ging es auf die zweite 60 km lange Schleife mit weiteren 1.100 hm. Inzwischen waren auch die Kurzstreckenfahrer auf der Strecke, was trotz Rufen und Bitten oft zur Slalomfahrt wurde. Bei der Katharinenhöhe schlossen wir auf drei weitere Fahrer auf – nur noch drei Fahrer waren nun voraus. Bis dahin lief die Gruppe rund, von da an machten nicht mehr alle Tempoarbeit.

In der letzten Trailabfahrt konnten wir uns absetzen und zu dritt weiterfahren. Roman und ich spürten jedoch, dass wir noch Reserven hatten. Als sich nach einer Kurve eine Lücke auftat, entschieden wir uns, die letzten sieben Kilometer entlang der Breg zu zweit gegen den Gegenwind durchzuziehen. 

Im finalen Kilometer versuchten jeder noch ein paar Attacken an den kurzen Rampen, doch durch den Verkehr verpufften alle Versuche. So kam es zum Zielsprint, den Roman knapp für sich entschied.

Nach 3:43 Stunden erreichte ich als Gesamtfünfter das Ziel – zufrieden, erschöpft und komplett eingesaut.


Teilen